Sisters-Picture
  • 17.11 | 20:32

    Leadertrikot MDC und neuer Helm und Brillensponsor

    Hallo Ihr lieben,
    hier mal ein neues Foto von mir. Ich sitze auf meinem neuen MARIN-DH-Rad und hab mein Leadertrikot des Mitteldeutschen 4Cross-Cups an. Außerdem könnt Ihr meinen neuen CRATONI-Fullface-Helm sehen. CRATONI wird uns in der neuen Saison mit Hightech-Helmen und Brillen versorgen.
    Wir warten jetzt noch auf einige Antworten von neuen möglich Sponsoren. Wenn wir positives berichten können, dann lassen wir es Euch wissen.

    LG

    Lea


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  • 23.10 | 18:44

    Lady´s Test im Mountainbike-Rider-Magazin

    Hallo ihr lieben,
    ich wollte auch mal über meine Presseberichte berichten. Hier z.B. bin ich im Mountainbike Rider Magazin beim Lady´s Test zu sehen. Mit dabei war die Deutscher Meisterin im Downhill, Antje Kramer, MRM-Redakteurin Sabrinna Ungemach und Nadine Echterhoff.
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  • 19.10 | 16:42

    Zwei mal Finale, einmal Premiere

    Am 11. September bin ich mit meinem Opa mal wieder die Verwandschaft in Baden-Würtemberg besuchen gefahren. Von Sinsheim aus ging es zum BMX-Bundesliga-Finale in Kornwestheim. Schon bei der Streckenbesichtigung sah diese sehr spaßig aus. Diese Vermutung bestätigte sich im Training.

    Wie in den Läufen davor fuhr ich wieder 20" und Cruiser. Da wir nur 4 Cruiserfahrerinnen waren, wurden wir wieder auf die Herren aufgeteilt. Da dieses Jahr ja mein erstes Elite Jahr war, und man immer ein Jahr jünger gemacht wird (also von 1991 anstatt von 1990) durfte ich noch bei den Junioren starten. Dort kam ich ins Finale und wurde sechste.

    In der 20" Klasse war alles etwas spannender: Im ersten Vorlauf war mir nicht bewusst, dass Barbara Mayer hinter mir lag, bzw. sah es erst als sie mich überholte. In den nächsten Läufen gab ich mehr Gas und konnte vor ihr bleiben. Am Ende belegte ich den neunten Rang.

    Die Cruiserläufe waren aus meiner Sicht die Gleichen. Beim 20" hatte ich eine schwerere Auslosung. Im dritten Vorlauf kams fast zum Sturz, da Anna Müller in meine Landung rollte, und ich in sie herein sprang. Das war aus meiner Sicht unnötig, da zwischen uns eine Bahn frei war. In der Tageswertung wurde ich elfte, in der Gesamtwertung elfte. Durch die Starts in der Cruiserklasse konnte ich in der dortigen Gesamtwertung wurde ich vierte.

    Dienstags ging es dann weiter nach Schladming. Da wir nachts durchgefahren sind, haben wir Mittwoch ziemlich lange geschlafen und sind dann mittags nur kurz zum anmelden und Strecke besichtigen. Donnerstag morgen hatte ich viel Zeit, dass Downhill-Training anzusehen. Um 16:45 begann dann auch endlich das 4X Training. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, aber gerade das machte mir sehr viel Spaß. Zwar kam ich nicht so gut zurecht wie die erfahrenen Fahrerinnen, aber auch ich kam ohne Sturz unten an. Der Freitag lief ähnlich ab, nur dass nach dem Training die Quali anstand. Ich war total nervös und kurz vor dem Start ging mir nur eins durch den Kopf "Verdammt, das ist ein WORLDCUP!" Leider rutschte ich in der ersten Kurve weg, was mich zum ausklicken zwang. Wie es dann so ist, fand ich das Pedal nicht wieder. Dadurch verlor ich einige Sekunden. Am Ende wurde ich 18te, eine Sekunde hinter Platz 17 und etwa 5 Sekunden von den Finals entfernt. Trotz allem war dieser erste World Cup eine sehr wichtige und schöne Erfahrung, und erst der Anfang. Im nächsten Jahr werde ich mit Sicherheit mehr als einen WC fahren.

    Dann, zwei Wochen später, folgte das letzte Rennen dieses Jahres. Am 3. Oktober machten wir am Tag der deutschen Einheit einen Ausflug in den Osten, nach Plessa. Dort fand der letzte Lauf des Mitteldeutschen 4X Cup statt. Am Samstag gab es nur ein Einrollen, was ich sehr gut nutzte. Zwar kannte ich die Strecke schon von der deutschen Meisterschaft, jedoch ja nur auf den kleinen 20" und 24" Rädern. Sonntag begannen dann die Vorläufe. Leider waren wir wieder nur 4 Mädels am Start. Neben Kiona und mir gingen Fanni Florian und Alexandra Werner aus Schwalmstadt an den Start.Jana und Dana waren leider verletzungsbedingt nicht am Start.
    Den ersten Vorlauf konnte ich gewinnen, im zweiten gab es eine Rangelei zwischen Fanni und mir, von der sie besser weg kam, jedoch konnte ich den dritten Vorlauf wieder klar gewinnen.
    Da die Herrenklassen auf 4 herunter gefahren werden mussten, hatten wir etwa zwei Stunden Pause. Dann kam unser Finale. Nach einem sehr guten Start (DANKE TEGELEN!:)) ging ich in Führung, aber die zweite Kurve fuhr ich zu hoch an. Das ließ Fanni nochmal rankommen. Dann holte ich nochmal alles aus mir heraus und konnte am Ende mit etwa 3 Wellen Vorsprung gewinnen.
    Auch Kiona hätte Fanni noch fast einbekommen, musste dann aber leider passen und sich mit dem dritten Platz zufrieden geben (was sie trotzdem sehr freute). Erst mit der Zeit wurde mir klar, was dieser Tagessieg bedeutete: den Gesamtwertungssieg mit 31 Punkten Vorsprung.

    Nun ist die Saison vorbei, die wohl (bis jetzt) beste die ich hatte. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in dieser Saison unterstützt haben, sei es mit Material, Geduld, Zuspruch, Zeit oder einfach nur einem offenen Ohr. Also natürlich allen Sponsoren, die ich nicht extra alle aufzählen möchte (ich hoffe, ihr seit nicht zu böse :)), dann meinen Eltern, die es sicher nicht immer einfach haben, mit einer vor Rennen ständig nervösen und nervigen Tochter, die sich ständig das Auto ausleiht, und den Kilometerstand rauf, die Tankanzeige jedoch runter fährt.
    Außerdem meinem Freund Martin, der sich immer die Zeit nimmt, um mir zum Billionsten Mal zu erklären wie am besten gesurft und gesprungen wird und sich alles genau anguckt. (Sorry für die ganzen "Bin ich schneller/besser/technischer/...als die??) und immer für mich da war, egal ob wir beide an einem Ort waren, oder 1000km getrennt.
    Danke an Kiona, dass du die tollste MTB-Racing-Sister bist, die ich mir vorstellen kann.

    Außerdem muss ich mich bei allen meinen Freunden entschuldigen, die im Sommer durch die ständigen Rennwochenenden und Trainingseinheiten leider etwas kurz gekommen sind. Der Winter kommt, ich hab mehr Zeit :)
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  • 07.09 | 16:46

    MDC #5 in Stollberg, iride Enduro Herten, Training in Houffalize und Eurobike

    Dieses Mal werde ich wieder von drei Rennen und einem besonderen Training berichten.
    Fangen wir mit dem fünften Lauf des MDC in Stollberg am 08./09.08..
    Da das Training dort erst um 14:00 begann, sind wir (mein Freund Martin und unser Radfahrkollege Sebastian und ich) erst Samstagmorgen losgefahren. Nach der Ankunft zunächst der übliche Ablauf: Auto auspacken, Zelt aufbauen, Räder zusammen bauen, Anmelden und Streckenbesichtigung zu Fuß. Ich kannte die Strecke schon von vor 2 Jahren, jedoch nicht vom Rennen (da war ich leider verletzt), aber in meinem Sommerurlaub 2007, den ich in Radebeul verbrachte, habe ich dort mit den Australiern Terry Scarr und Luke Strom sowie Uwe Buchholz, Johannes Fischbach und den Bikeschrotings einen Trainingstag bei den Jungs aus Stollberg verbracht. Nach der ersten Trainingsfahrt, hieß es Reifenwechsel. Die Strecke war gewohnt ruppig und ungewöhnlich rutschig. Da kam ich mit meinen schmalen SmallBlocks nicht wirklich zurecht, aber die breiten und grobstolligeren Karmas ließen mich sicher durch die Anlieger gleiten. Im Laufe des Tages fing die Strecke an, richtig Spaß zu machen. Abends sind viele noch schwimmen gegangen und haben auch uns gefragt, ob wir mit möchten. Da ich die komplette Strecke mit dem Auto aber allein gefahren bin, war ich sehr müde und wollte lieber früh ins Bett. Am nächsten Morgen war ich deshalb auch gut ausgeschlafen. Nach dem Training folgte die Fahrerbesprechung. Da das Training durch mehrere Sanieinsätze und fehlenden Rettungswagen schon verlängert hatte, und wir Mädels eh nur zu viert an den Start gingen, entschieden wir, nur einen Finallauf fahren zu wollen, um erstens den Tagesablauf nicht noch unnötig zu verlängern und zweitens unser eigenes Verletzungsrisiko zu minimieren. In aller Ruhe konnten wir die ersten zwei Vorlaufsblocks der Jungs ansehen, mussten uns aber während dem dritten selbst schon für unser Rennen fertig machen, da wir nach dem letzten Vorlauf unser Rennen fahren sollten. Ich war am Start sehr nervös, konnte jedoch als zweite meinen Startplatz auswählen und somit auf meiner Lieblingsbahn stehen. Ich hatte einen ziemlich guten Start und konnte mich an der ersten Kurve in Führung setzen. Schon in den Trainingsläufen zeigte sich, dass Dana sehr gut mit der Strecke zurecht kam. In der zweiten Kurve zwängte sie sich mit einigem Körperkontakt an mir vorbei. In der dritten Kurve (wo ich die Innenkurve nahm, die ich im Training nur einmal gefahren bin) konnte ich sie wieder überholen. Dana überholte nur wenige Zentimeter vor dem Drop wieder und da ich mit meinem zweiten Platz auch meinen ersten Platz in der Gesamtwertung ausbauen konnte, sah ich von weiteren Überholmanövern ab, um nicht doch noch zu stürzen und mir damit alles zu versauen. Im Kreisel konnte auch Jana noch an Fanni vorbeiziehen, die mal wieder dem Boden näher war, als sie eigentlich sein wollte. Mit dem zweiten Platz konnte ich also, wie oben schon gesagt, den ersten Platz ausbauen, und werde nun alles dafür tun, um in Plessa wieder eine gute Platzierung zu fahren und dann im nächsten Jahr endlich die 1 auf dem Plate zu haben.

    Machen wir weiter mit dem iride/Rockstar Energie Enduro-Race Rennen in Herten am vergangenen Samstag.
    Ich war bereits am Freitag zum Trainieren dort. Da ich gehört hatte, dass die Strecke die CrossCountry Strecke hinunter geht, und ich nicht wusste, welches Rad am besten ist, nahm ich direkt 3 mit. Da die Strecke sehr einfach war und einige Tretpassagen hatte, entschied ich mich fürs Hardtail. Samstag im ersten Rennlauf merkte ich dann, dass ich doch lieber mit einem Fully fahren müsste. In den Tretpassagen hatten die Mädels mit ihren großen CC oder Enduro Rädern die besseren Karten, was sich in den Zeiten wiederspiegelte. Im zweiten Lauf fühlte ich mich um einiges schneller, jedoch konnte ich meine Zeit nicht verbessern.
    Am Ende des Tages musste ich mich mit dem fünften Platz zufrieden geben.

    Am 29.08. bin ich nicht nach Kolbermoor gefahren, sondern habe das Wochenende genutzt, um auf der Worldcup Strecke in Houffalize zu trainieren und endlich mal meine Angst vor dieser Strecke zu überwinden. Die Strecke war einfacher als ich gedacht hätte und bin bereits nach einigen Läufen fast alle Sprünge im oberen Teil gesprungen.

    An diesem Wochenende war mal wieder Eurobike-Time.
    Freitagmittag ging es los in Richtung Bodensee. Leider standen wir viel im Stau und kamen erst gegen 21:00 Uhr in Friedrichshafen an. Zu der Zeit war das Training bereits vorbei. Es ging noch kurz auf die Ausstellerparty und dann auch schnell ins Bett. Samstagmorgen um 9:00 Uhr saß ich dann auch direkt auf dem Rad, in meiner neuen ONDA Hose. Die ist total gemütlich, man fühlt sich einfach nur wohl! Leider ging das Training nur eine Stunde lang, deshalb wollte ich nichts aus Spiel setzen und bin nur die Chickenway gefahren und habe nichts wirklich versucht zu springen. Durch den vielen Regen war die Strecke mal wieder total aufgeweicht und wieder mal bewiesen meine KENDA Karmas ihre Griffigkeit. Obwohl ich total viel getrampelt habe, reichte es nur für den zehnten Platz der Qualifikation. Wir waren aber fast 20 Mädels, worunter auch mal wieder sehr viele Internationale Fahrerinnen dabei waren. Damit bin ich sogar ganz zufrieden mit diesem Platz. Trotz der hohen Starterzahl kamen nur 8 von uns in die Finals. Den Rest des Tages hatte ich also Zeit, um mich mit den Sponsoren zu unterhalten und die Messe zu erkunden. Da in diesem Jahr bereits am Samstag der Besuchertag war und die Messe an dem Tag bereits endete, fuhren wir am Abend wieder Richtung Heimat.

    Am nächsten Wochenende werde ich mit meinem Opa nach Kornwestheim fahren und dann am folgenden Mittwoch ist es endlich soweit, ich mache mich auf den Weg nach Schladming, zu meinem ersten World Cup. Ich bin sehr gespannt und werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.


    Lea
    PS. Das Fotos ist von der Siegerehrung in Stollberg!
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  • 13.07 | 12:39

    Deutsche BMX Meisterschaft in Plessa und MDC # 4 Magdeburg

    Das erste Rennwochenende in meinem Sommerurlaub fing direkt Freitag nach Feierabend an. Da meine Eltern und Kiona schon frei hatten, haben Sie das Auto schon gepackt, also konnte es direkt in Richtung Plessa gehen. Als wir Abends um 9 dort ankamen, wurden wir direkt von Mücken angefallen, die auch bis Montag nicht weggegangen sind. Samstagmorgen nach dem Einzug der Bundesländer begann das Cruiser Training. Die Strecke war sehr lang, hat jedoch großen Spaß gemacht. Ich hatte eine sehr starke Vorlaufgruppe und konnte trotz großer Anstrengungen nur in allen Läufen einen fünften Platz erfahren, die mich nicht ins Finale einziehen ließen. Nach der Siegerehrung (bei der einige Fahrer wegen Verletzung der Kleiderreglung disqualifiziert wurden, was zu großer Empörung führte) begann das Training der 20" Klassen. Da ich auf meinem kleinen BMX sehr viel in Tegelen trainiert habe, kam ich auch auf der Strecke in Plessa besser klar als auf dem Cruiser. Bereits da begann ich einige Hindernisse zu überspringen, die ich mit dem großen Rad gerollt bin. Sonntag morgen war von den heftigen Schauern des Vortages kaum noch was zu sehen. Es wurde im Laufe der Qualifikation sehr heiß. Trotzdem konnte ich drei vierte Plätze erfahren und somit ins Halbfinale einziehen. Dort wurde ich leider nur fünfte und musste mich mit dem 10. Platz der Tageswertung zufrieden geben. Nachträglich möchte ich nochmals allen Platzierten gratulieren!
    Montagmittag ging es dann weiter nach Magdeburg. Dort wollten wir bis zum nächsten Wochenende bleiben und etwas
    Sightseeing machen. Außerdem wollte ich mich auf das MDC Rennen in Madgeburg vorbereiten. Das Wetter wurde im Laufe der Woche immer schlechter und wir hatten schon alles angesehen was uns interessierte. Wegen des vielen Regens war kein Training in Sicht und somit entschieden wir uns am Donnerstag für einen Tag nach Hause zu fahren.
    Samstag morgen fuhren Papa und ich dann wieder nach Magdeburg, damit ich den MDC fahren konnte. Das Wetter war viel besser als in der Woche davor. Obwohl ich ziemlich gut mit der Strecke klar kam und auch ziemlich früh einige Sprünge sauber springen konnte, ging ich zweimal zu Boden. Der zweite Sturz, bei dem ich in der ersten Kurve mit einem anderen Fahrer mit voll Karacho zusammenstieß und mir den Lenker sehr heftig in den Unterleib rammte, endete im Krankenhaus. Ich wollte sichergehen, das ich mir keine inneren Verletzungen zugezogen hatte. Als man nach 2 Ultraschalls und einem Röntgen feststellen konnte, dass das nicht der Fall war, durfte ich wieder zur Strecke zurück. Leider war das Training bei unserer Ankunft schon beendet, sodass ich nicht nochmal auf der Strecke trainieren konnte. Obwohl wohl kaum jemand damit gerechnet hatte, entschied ich mich am Sonntag am Rennen teilzunehmen. Im Training hielt ich mich etwas zurück und hatte ziemliche Angst vor erneuten zusammenstößen, jedoch versuchte ich auch weiterhin trotzdem alle am Vortag geübten Sprünge wieder zu springen, und das mit Erfolg. In unserer Klasse gingen nur 3 weitere Fahrerinnen an den Start. Im ersten Vorlauf wurde ich hinter Fanni Florian zweite, Dana Schweika wurde dritte und Jana Zoricic vierte. Im zweiten Vorlauf konnte ich Fanni bereits in der ersten Kurve überholen und den ersten Platz vor Dana ins Ziel bringen. Ein missglückter Überholversuch im dritten Vorlauf ließ mich hinter Fanni und Dana leider nur dritte werden. Da wir nur ein Finale hatten, hatten wir eine sehr lange Wartezeit, in der ich die restlichen Finalläufe verfolgen konnte. Dann ging doch alles ganz schnell und unser Finale war ander Reihe. Da Fanni einen besseren Startplatz erwischte, kam sie wieder als erste durch die erste Kurve. Ich hatte mir vorgenommen das Rennen zu gewinnen und griff in der zweiten Kurve an. Diesmal gelang mir das Manöver und ich konnte mich an die erste Stelle setzen. Auch Dana konnte Fanni noch überholen, konnte den zweiten Platz jedoch nicht ins Ziel bringen. Ich glaube keiner hat damit gerechnet, das ich nach dem Krankenhausbesuch am Samstag noch an den Start gehen, geschweige denn das Rennen gewinnen könnte. Mit diesem Sieg habe ich die Führung der Gesamtwertung übernommen und werde in meinen zwei verbleibenden Urlaubswochen noch einige Trainingseinheiten z.B. in Winterberg sowie auf den BMX-Bahnen in Holland absolvieren um mich auf das nächste Rennen in Stollberg vorzubereiten. Dort möchte ich meinen ersten Platz verteidigen.

    Ich wünsche euch noch einen paar schöne, sonnige Tage.
    Bis zum nächsten Mal, wo ich hoffentlich über genau so erfreuliche Ergebnisse berichten kann.

    Bis denne,
    Eure Lea
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  • 15.06 | 19:57

    Der Renn-Marathon

    So, jetzt melde ich mich auch mal wieder. Wegen vieler Arbeit, Geburtstagen, Geschenke kaufen und weniger Sonnentage, die man auf dem Rad oder im Freibad verbringen möchte, kam ich vorerst nicht zum schreiben.

    Also fange ich mal ganz am Anfang an, beim zweiten MDC-Lauf in Pößneck. Hier sollte ja eigentlich die Deutsche Meisterschaft stattfinden. Da der BDR und die Pößnecker Jungs nicht übereinkamen, wurde da aber nix draus. Das Training am Samstag war noch sehr trocken und warm. Abends (pünktlich zum Beerrace-Finale) fing es heftig an zu gewittern, was die Strecke ziemlich rutschig machte. Sonntag beim Training erblickten wir ein altbekanntes Gesicht: Marie Lange wollte mit Steffi Marth und mir an den Start gehen. Steffi hatte bereits am Abend das Beerrace in der Damenklasse gewonnen. Auch beim MDC konnte Steffi immer vorne bleiben. Leider kam ich an Marie nie wirklich vorbei. Mit dem dritten Platz auf dieser tollen Strecke bleibe ich zweite in der Gesamtwertung.

    Am Wochenende nach Pößneck ging es dann wieder zum Dirtmasters-Festival in Winterberg. Wir kamen Freitags noch rechtzeitig zum Training. Mit 44.531 Sekunden wurde ich dreizehnte in der Quali. Sonntags wurden zuerst die Herren auf 16 Runtergefahren. Zuerst hieß es, dass bei uns Damen alle 23 weiterkommen würden und wir ein 32er Finale fahren würden. Letztendlich kamen die ersten 16 weiter, was ich für die restlichen Fahrerinnen (die meisten sind ihr erstes Rennen
    dort gefahren) sehr schade fand. Immerhin wird sich ständig beschwert, dass es zu wenig racende Mädels gibt. Viele der raus geflogenen sehen es bestimmt nicht oft ein, 25 zu zahlen und dann nur einmal den Berg (alleine und auf Zeit!) runterrollen dürfen. Auch diese Mädels haben es verdient, Erfahrungen im "Nahkampf" zu sammeln. Jedenfalls startete ich im viertel Finale gegen Steffi Marth, Laura Brethauer und Sarah Luthe. Die anderen waren in der Quali schneller als ich. Somit musste ich den 'Platz nehmen, der übrig blieb. Dieser war der ganz äußere. Ich ging als vierte in die erste Kurve, konnte dann am Kamel aber an Sarah vorbei springen und meinen dritten Platz bis ins Ziel immer weiter ausbauen. Am Ende hatte ich einen elften Platz in der Tageswertung, der knapp an meinem Ziel "Top Ten" vorbeiratschte. Trotzdem bin ich sehr glücklich über diesen Platz.

    Das Wochenende nach Winterberg ging es nach Dessel in Belgien, zu den nächsten Läufen der BMX-EM-Vorläufen.
    Es war ein sehr heißes Wochenende, das mich nicht wirklich aus dem Quark kommen ließ. Samstag und Sonntag kam ich mit dem 12ten bzw. 13ten Platz leider nie über die Vorläufe hinaus.

    Anscheinend brauchte mein Körper nach zig durchgefahrenen Wochenenden mal eine Pause. Pünktlich zum Regen und zur BMX-Bundesliga in Weiterstadt bekam ich eine Magenverstimmung, die mich zum zu Hause bleiben zwang.

    Kommen wir zum vorerst letzten Rennen, von dem ich euch berichten möchte: Am vergangengen Wochenende startete ich beim Nightsprint beim Bikefestival in Willingen. Ich fuhr bereits am Donnerstag mit einer Familie aus unserem Verein dort hin. Leider stand das Wetter so gar nicht auf unserer Seite: Es goss den ganzen Tag aus Kübeln. Freitag wollte ich eigentlich auf der ehemaligen 4X-Welt Cup Strecke trainieren, jedoch machte mir das Wheels of Speed-Training einen Strich durch die Rechnung. Somit fuhr ich mich schon einmal etwas auf dem Übungsparcours warm, der am Samstag Ausrichtungsplatz des Rennens war. Freitag ging es früh ins Bett, um die Quali ausgeschlafen antreten zu können. Es gingen 11 Mädels an den Start, unter anderem auch die amtierende 4X-Weltmeisterin Melissa Buhl und Olympia Bronze Medaillen Gewinnerin Jill Kintner an den Start. Mit meinen 46 Sekunden wurde ich fünfte der Quali. Abends kamen dann die Finalläufe an die Reihe. Ich startete gegen Jill, Sonja Granzow und Mara Steffen. Sonja hängte sich an Jill, was ein überholen für mich nicht möglich machte, also zog ich ins kleine Finale ein. Hier startete ich mit Susi Hinderer, Dana Schweika und Mara. Direkt am Start setzte ich mich in Führung, die ich bis ins Ziel immer weiter ausbauen konnte. Ich bin froh, dass ich meinen fünften Platz behalten konnte. Am sonnigen Sonntag ging es erst zum Wheels of Speed anschauen. Danach fuhr ich mich auf dem Freeride aus. Leider endete das Wochenende wie es begonnen hatte: mit Regen.
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  • 05.05 | 19:45

    Bikefestival Riva del Garda & BMX EM Creazzo

    Das erste Mai Wochenende 2009 sollte auch wieder ein langes werden:
    Bereits am Donnerstagmorgen fuhren wir mit Familie Steffen aus unserem Verein in Richtung Gardasee zum Bikefestival. Freitags startete ich dort beim Nightsprint. Mittags vor der Quali fuhr ich mich ein bisschen auf der Strecke warm. Sie war, wie letztes Jahr, technisch nicht so anspruchsvoll. Die Quali verlief ganz gut, mit nur 0,74 Sekunden Rückstand auf die Erste Kim Schauff wurde ich fünfte. Mara Steffen fuhr aus Spaß bei der Quali mit. Direkt wurde sie achte und durfte somit im Halbfinale mitfahren.
    Mara und ich fuhren gegen Kim Schauff und Sonja Granzow. Kim kam ziemlich locker weiter, Sonja und ich fighteten jedoch bis zum Schluss. Sonja hatte die besserern Karten und kam etwa 10 cm vor mir ins Ziel. Im kleinen Finale kamen noch Susi Hinderer und Sarah Luthe dazu. Da ich im Halbfinale ziemlich viel Gas gegeben habe, mit dem Versuch an Sonja vorbeizuziehen, merkte ich im letzten Lauf, wie meine Beine langsam nicht mehr treten wollten. Susi vor vorne weg, ich folgte ihr. Mara (12 Jahre, erstes 4X Rennen) zeigte uns älteren wo der Hammer hängt. Sie hängte sich an mich dran und fuhr Sarah weg, wurde hinter mir siebte.
    Samstags morgens fuhr ich mit meinem Vater, sowie Mara Vater Thomas und ihrem Bruder Rick den Monte Brione hoch. Hierfür lieh ich mir bei Marin ein Quake Downhiller. Bergauf war das mit dem dicken Dingen ganz schön anstrengend, aber runter hats tierisch viel Spaß gemacht.
    Sonntag morgen gings dann los nach Creazzo, wo ich den nächsten Lauf der BMX-Bundesliga zu fahren. In Creazzo wars noch heißer als in Riva, und unter meinen Klamotten war mal richtig Sauna angesagt. In meiner Vorgruppe waren mal wieder einige Länder vertreten, z.B. Russland, Österreich, Schweden.
    Die Strecke in Creazzo war im gegenteil zu Riva sehr anspruchsvoll. Ihre Spitzen konnte man nicht richtig
    wegdrücken und man merkte, dass alle Fahrerinnen ihre Probleme mit der Strecke hatten. Im ersten Vorlauf wurde ich siebte, im zweiten sechste, konnte noch eine Schwedin hinter mir lassen. Im dritten Vorlauf hatte ich einige Probleme mit dem Start und fiel immer um. Wieder wurde ich siebte.
    Sonntagnachmittag machten wir uns noch einen gemütlichen Tag, bevor wir Montagmorgen nach Hause gefahren sind.
    Direkt am Freitag gehts wieder los in Richtung Osten zum zweiten Lauf des MDC in Pößneck.
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  • 29.04 | 17:24

    BMX Bundesliga 1+2 Königsbrunn und MDC Auftakt in Radebeul

    Heute gibts direkt 2 Berichte:
    Zuerst möchte ich euch von der BMX BL in Königsbrunn erzählen:
    Im strömenden Regen gings los, ab in Richtung Süden.
    Nach scheinbar endloser Fahrt kamen wir dann endlich (im dunkeln) in Königsbrunn an.
    Dort haben mein Vater und ich dann mit der Hilfe der Bielefelder
    (danke euch nochmal!) unseren neuen KMC-Pavillion aufgebaut.
    Dieser wird uns jetzt den größten Teil der Saison auf den Rennen begleiten. Für diesen supertollen Unterschlupf möchten wir uns auch noch mal herzlich bei Martin und der Messingschlager Crew bedanken! Das Teil ist echt der Hammer!
    Morgens ging es dann mit dem Training los.
    Zuerst durften Papa und ich mit unseren Cruisern die Strecke ausprobieren. Danach, und pünktlich zum Training der 20" Klassen riss der Himmel auf. Die Strecke in Königsbrunn war ziemlich lang, jedoch kam ich mit den beiden Rädern
    ziemlich gut klar. Unsere Rennläufe begannen wieder mit den Cruisern. Zum ersten Mal gab es auch eine weibliche Cruiserklasse. Ich startete mit Eva Nowak (die an diesem Tag das Rennen gewann), Madlen Sauter (2te) Anna Müller und Susi Hinderer zusammen. Im ersten Vorlauf konnte ich noch nach Eva zweite werden. Danach kam ich leider nicht mehr so gut weg. Nach einem dritten und einem vierten Platz sowie einem fünften im vierten Vorlauf wurde ich knapp vierte.
    In der 20"Klasse sah es ähnlich aus, nach 3 fünften Plätzen verpasste ich knapp die Finals.
    Sonntags gab es wieder eine weibl. Cruiser Klasse. Diesmal starteten noch Steffie Teltscher und Tanja Hendrysiak mit uns.
    Diesmal wurde ich fünfte.
    In der 20" Klasse wurde ich 2mal fünfte und einmal 4., was
    mich wieder knapp an den Finalläufen vorbei rutschen ließ.
    Den Freitag drauf gings dann zum ersten mal in diesem Jahr in den Osten, nach Radebeul. Wieder mussten wir nachts den Pavillion aufbauen. Morgens ging es dann direkt los auf die neue Strecke. Die Jungs der Zone B haben sich im Winter mal wieder was nettes einfallen lassen und eine spaßige Strecke in den Wald gezimmert. Sonntags in der Zeitquali erreichte ich mit 1:05 min die drittschnellste Zeit. Da wir 6 Mädels waren hatten die ersten zwei der Quali ein Freilos. Ich durfte gegen Kiona im Viertelfinale fahren. Nach einigen Späßen von Maik ob wir uns denn kennen würden usw. ging es los. Es war echt nicht so schön, Kiona aus dem Rennen zu werfen aber so musste es nun mal leider sein. Im Halbfinale fuhr ich gegen Fanni Florian. Fanni war stark, doch meine Rennerfahrung brachte mich Sicher und als Erste ins Ziel. Danach hieß es erstmal warten...
    Im Finale durfte ich gegen Steffi Marth fahren. Steffi hatte die besseren Karten und gewann das Rennen, doch bin ich mit meinem zweiten Platz sehr zufrieden.
    Morgen geht es schon wieder los zum Bikefestival nach Riva del Garda, wo ich den Nightsprint fahren werde. Von da aus gehts nach Creazzo zum nächsten Lauf der BMX EM.
    Also werdet ihr schon nächste Woche wieder von mir hören.
    Vielleicht sieht man sich ja in Riva!
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  • 15.04 | 19:04

    BMX EK Zwolle 2009

    Am 03.04.09 fuhr ich mit meinem Vater nach Zwolle um dort die ersten beiden Läufe der BMX EM zu fahren.
    Leider kamen wir zu spät zum Training. Deshalb konnte ich nur Samstagmorgen trainieren. Aufgrund des großen Starterfeldes konnten die meisten Fahrer (und ich) nur 2 Mal starten. Das war zwar nicht optimal, aber als Rennfahrer muss man auch sowas können.
    Ich startete in der womens 17+ 20" Klasse. In meiner Startgruppe waren einige Holländerinnen, Schwedinnen, Engländerinnen und die Deutsche Saskia Thomas. In jedem der 3 Vorläufe landete ich vor Saskia und konnte den Rückstand zu den Anderen immer mehr verringern, jedoch reichte es mit 3 fünften Plätzen nicht in die Finals. Nachmittags guckten wir uns mit den Bielefelder Fahrern die Elite-Rennen an. Die Masse ging ab wie wenn Schalke gegen den BVB spielt. Sowas spannendes habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
    Sonntag hatte ich ein schwereres Gate. Unteranderem startete ich mit Kerstin Fritscher (die am Vortag zweite wurde) und Katrin Jost. Mit 3 sechsten Plätzen konnte ich mich leider wieder nicht für die Finals qualifizieren und wurde wie Samstag in der Tageswertung elfte.
    Freitag gehts zum Auftackt der BMX Bundesliga in Königsbrunn.
    Dort wird auch mein Vater sein erstes BMX Rennen fahren.
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  • 19.02 | 17:38

    Wann wirds mal wieder richtig Sommer?

    Hallo Leute,
    bei diesem wunderbaren Wolkenstrahlen, Schneegestöber bis zum abwinken und durchgehenden Temperaturen von gefühlten -20Trilliarden°C fragt man sich doch wirklich wann der Sommer wieder kommt.

    Um mich trotzdem gut für die kommende Saison vorzubereiten habe ich verstärkt mit Laufen angefangen.
    Das verbinde ich meistens mit Krafttraining bei uns am Verein.
    Außerdem gehe ich einmal in der Woche zum traditionellen Winterhallentraining unseres Vereins.
    Auch dort werden Kraft- und Konditionsübungen gemacht nach denen wir (naja, eher von den U11-U17er Jungs gewünscht) Fußball oder Basketball. Um mich auch etwas auf dem Rad zu bewegen, gehe ich sprinten und fahre ich bei schlechtem Wetter zu den Air42Trails in Oberhausen unter der Autobahn A42. Da habe ich auch Angefangen mich auf meinem BMX und meinem Cruiser mehr aufs Springen einzustellen. Das klappt jetzt, vor allem auf dem ungewohnt kleinen BMX, schon viel besser.
    Wenn das Wetter es zulässt fahre ich natürlich auch auf den altbekannten Strecken in Bochum, Dortmund, Haltern und
    natürlich auch auf unserer in Essen.
    Zusätzlich hat der BMX-Landesverband NRW sich noch ein hydraulisches-one-man-gate angeschafft. Hierdrauf soll bald
    auch regelmäßig ein Gattertraining stattfinden, bei dem ich meine Starts noch verbessern will.

    Doch nicht nur im Training ist im Moment viel los.
    Vor anderthalb Wochen fand die Jugendversammlung der Radsportabteilung unseres Vereins statt. Seit letztem Jahr ist Michael Osinski unser Jugendsprecher und suchte sich hierfür noch einen Stellvertreter. Unser Sportlicher Liter, Hansjörg Zwiehoff, schlug mich vor und ich wurde einstimmig gewählt.
    Ich freue mich bereits auf die Zusammenarbeit mit Michael und hoffe, das wir gemeinsam etwas erreichen können.

    Ich starte morgen unter der A42 mein langes Karnevalswochenende.
    Eigentlich wollte ich es heute schon mit Sprinttraining beginnen, aber der liebe Schnee hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Ich hoffe, dass ich Euch einen Einblick in meinen Wintertrainingsalltag bringen konnte.

    Fahrt Fahrrad!
    Man sieht sich!
    Lea
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